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Programmeinheit Citybound: Ein Tag in der Stadt

Warming-Up: Fan-Schnick-Schnack-Schnuck

Ein wundervolles Spiel, bei dem alle einfach mal laut sein dürfen!

Beschreibung: Die Spielgrundlage bildet hier Schere-Stein-Papier (keine anderen Formen). Immer zwei Personen spielen gegeneinander. Die Person, die das Duell verliert, ist ab sofort der Fan der anderen Person und feuert diese so laut es geht an. Ein neues Duell wird gesucht und durchgeführt. Der Verlierer und seine Fans werden zu den Fans des Gewinners. Dies geht so lange weiter, bis am Ende das Finale, unter lauten Fanschreien, ausgeführt wird.

Hinweise: Man sorgt mit diesem Spiel in der Öffentlich auf jeden Fall für Aufsehen, dessen sollte man sich bewusst sein und „Ruhebereiche“ vermeiden.

Ziel: Dieses kleine Warm-up dient dazu, dass alle richtig wach werden, einfach einmal laut sein und anschließend mit Aufmerksamkeit in das nächste Spiel starten können. 

Material: wird keines benötigt

Kooperations- und Aktionsspiel: Sprengkommando

Beschreibung: Das Kaufhaus muss verteidigt werden! Gespielt wird in zwei Teams: die Security gegen die Verbrecher. Die Gruppe wird also in zwei Mannschaften aufgeteilt, diese können durchaus gleichgroß sein oder je nach Gebäude variiert werden. Die Verbrecher haben das Ziel, einen Wecker, der am Ende der Spielzeit klingelt (= die Bombe, die explodiert), im Kaufhaus zu platzieren. Die Security muss versuchen, dies zu verhindern.

Die Security kann die Verbrecher in Gefangenschaft nehmen. Wird ein Verbrecher gefangen, muss er von der Security zu einem festgelegten Ort gebracht werden (Gefängnis). Nach fünf Minuten ist der Verbrecher wieder frei.

Haben die Verbrecher den Wecker erfolgreich im Gebäude platziert und klingelt dieser dort, hat das Verbrecher-Team gewonnen. Ist der Wecker noch außerhalb des Gebäudes oder findet die Security diesen vorzeitig und stellt ihn aus, hat das Security-Team gewonnen.

Dauer: etwa 90min

Hinweise: Totenwache vermeiden - Das Gefängnis sollte von der Security nicht bewacht werden, da es sonst für alle langweilig wird. Als betreuende Person empfiehlt es sich, sich sowohl im Gebäude als auch außerhalb zu bewegen und das Spielgeschehen zu beobachten. Es ist ratsam, im Vorhinein eine klare Uhrzeit und einen klaren Treffpunkt für das Ende des Spiels zu kommunizieren.

Ziel: In beiden Teams müssen Taktiken entwickelt und besprochen werden. Gute Zusammenarbeit und genaue Absprachen zahlen sich hier aus.

Material:  Ein Wecker. Es bietet sich an, hier einen zu verwenden, der einfach einzustellen ist und möglichst laut klingelt. Weiter sollte dieser weder zu klein, noch zu groß sein, so dass keines der Teams einen Vorteil hieraus hat. 

Gruppenaufgaben: Stadtversteckspiel und Tauschaktion

Die Stadt auf eigenen Beinen in kleinen Gruppen oder Teams zu erkunden, macht allen Schülerinnen und Schülern Spaß. Damit nicht nur durch die Läden gebummelt oder sich gelangweilt wird, kann diese „Freizeit“ mit ein paar kleinen Aufgaben zu einem ganz anderen Erlebnis werden.

Aufgabe 1: Finde alle deine LehrerInnen/TeamerInnen/BetreuerInnen/… in der Stadt!

Beschreibung: Während die Jugendlichen in kleinen Gruppen durch die Stadt bummeln, sollen sie versuchen, alle ihre betreuenden Personen zu finden. Dies wird jedoch dadurch erschwert, dass diese verkleidet sind. Alle Kleingruppen haben einen Zettel mit den Namen aller Betreuenden. Erkennen die Jugendlichen eine Person, gehen sie zu dieser hin und lassen sich eine Unterschrift geben.

Hinweise: Die besten Verkleidungen sind „Alltagsverkleidungen“. Wer schaut schon auf einen Müllmann, der eine Mülltonne bewegt? Oder den Fensterputzer, der gerade am Arbeiten ist? Die Betreuenden dürfen nicht vor den Jugendlichen weglaufen.

Ziel: Der Spaß steht hier im Vordergrund, aber auch die Aufmerksamkeit wird nebenbei geschult.

Material: Stadtkarte (pro Kleingruppe eine), Verkleidungen (Jacken, Mäntel, Hüte, Brillen, Bärte, Taschen, Schuhe,…)

Aufgabe 2: Ertauscht euch den genialsten Gegenstand! Der Kugelschreiber ist euer Startgegenstand.

Beschreibung: Jede Gruppe erhält einen Kugelschreiber und erhält die Aufgabe, diesen gegen andere Gegenstände einzutauschen. Die Gruppen dürfen alle anderen Menschen, die sie treffen, ansprechen und um einen Tausch bitten. Ertauschte Gegenstände dürfen weitergetauscht werden. Verboten ist es, etwas Gekauftes mit in das Tauschspiel einzubauen.

Hinweise: Es kann auch ein zusätzliches Tauschziel gegeben werden: Welche Gruppe ertauscht den buntesten/längsten/flauschigsten/… Gegenstand?

Ziel: Ansprechen von Menschen, sich etwas trauen, auf andere zugehen

Material: ein Kugelschreiber pro Gruppe

Auswertung: Am Ende darf nicht vergessen werden, welche Gruppe die meisten betreuenden Personen gefunden und wirklich den genialsten/längsten/flauschigsten/… Gegenstand ertauscht hat. 

Reflexion

Ein facettenreicher Tag ist vorüber, an dem viel erlebt wurde. Jetzt ist es an der Zeit, dies noch einmal Revue passieren zu lassen.

Beschreibung: Die Gruppe setzt sich am besten in einem Sitzkreis zusammen. Die Kärtchen (siehe Kopiervorlage) liegen dabei offen in der Mitte. Jede Person sucht sich einen Satzanfang aus und nimmt die Karte in die Hand. Nun bekommen alle einen Augenblick Zeit, diesen Satz mit dem heute Erlebten zu füllen. Anschließend stellen alle nacheinander ihre Sätze vor. Hierbei sollte großer Wert darauf gelegt werden, Kommentare durch andere zu vermeiden.

Hinweise: Die Kärtchen-Vorlage mehrfach kopieren, so dass deutlich mehr Karten als Personen zur Verfügung stehen. So kann sichergestellt werden, dass sich niemand zu einem Satzanfang gezwungen fühlt.

Ziel: Durch die Satzanfänge wird vermieden, dass Antworten einfach wiederholt werden. Das Gedankenmachen jedes Einzelnen wird so gefordert. Durch das Reflektieren kann das heute Erlebte noch einmal bewusstgemacht und dadurch verarbeitet werden.

Material: Kärtchen mit Satzanfängen

Kopiervorlage „Reflexionskärtchen“ als Download

Autorin:

Laila Feuerhake