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KLEINE SPIELESAMMLUNG FÜR UNTERWEGS

Spielesammlung für unterwegs

Kleine Gruppenspiele

Von Laila Feuerhake  Ausgabe 06 10/2018

Es geht mit einer Gruppe in die Berge? Die Rucksäcke sind voll?  Der Platz für extra Spielematerial ist rar?

Die folgende Spielesammlung ist für alle die mit Gruppen in den Bergen oder anderen Regionen unterwegs sind und nicht auf Spiele, Kooperationsübungen oder Motivationsaktionen verzichten wollen. Aber auch für alle, die spontan etwas anleiten müssen, denn es lassen sich alle Aktionen ohne Zusatzmaterial durchführen.

Guck Boden, guck Hoch!

Die Gruppe stellt sich in einen kleinen Kreis. Bei dem Kommando „Guck Boden“ schauen alle Teilnehmenden auf den Boden und überlegen sich eine Person, die sie bei dem Kommando „Guck Hoch“ direkt in die Augen schauen. Treffen sich zwei Blicke, scheiden die beiden Personen aus. Gespielt wird bis ein oder zwei Personen übrigbleiben.

Ein wunderschönes Spiel, bei dem das Ausscheiden immer mit einem schönen Moment verbunden ist, da man ja angeschaut wurde.

Finger fangen

Alle stellen sich in einen kleinen Kreis. Die rechte Hand jeder Person wird mit der Handfläche nach oben vor den jeweils rechten Nachbarn gestreckt. Der linke Zeigefinger wird nun auf die Handfläche vor dem eigenen Körper gestellt. Bei dem Kommando „Hepp“ wird nun versucht den eigenen Zeigefinger zu retten und nach oben zu ziehen, während gleichzeitig das Entkommen des Fingers des Nachbarn zu verhindern versucht wird. Das Ganze kann im Anschluss auch noch andersherum, also linker Arm vor linken Nachbarn, gespielt werden.

Dieses Spiel eignet sich besonders, um kurz die Gehirnhälften zu aktivieren und wach zu werden, die Aufmerksamkeit wird erhöht und die Konzentrationsfähigkeit angekurbelt.

Ninja

Alle Teilnehmenden werden zu Ninjas. Die Hände werden zu den Waffen, aber auch gleichzeitig zu den Angriffspunkten. Das Ziel ist es, zu überleben und die anderen auszuschalten.

Die Gruppe stellt sich zunächst in einen Kreis und zählt durch, so dass jede Person eine Nummer besitzt. Diese Reihenfolge bestimmt den Spielverlauf. Die gesamte Gruppe startet nun mit einer Hand in der Mitte. Bei einem lauten Kampfschrei auf drei springen alle auseinander und bleiben wie eingefroren stehen.

Nun beginnt der erste Ninja mit seinem ersten Angriff: Mit seinen Waffen gilt es nun die Handoberfläche eines beliebigen anderen Kämpfers zu treffen. Die Handoberflächen jeder Person müssen dabei immer irgendwie erreichbar sein und dürfen nicht versteckt werden. Der Angriff erfolgt in einer einzigen Bewegung, die sich aus Schritt oder Sprung und Schlag zusammensetzt. Die angegriffene Person darf dabei ebenfalls mit einer solchen Bewegungskombination ausweichen. Beide erstarren nach diesem Vorgehen aber sofort wieder und bleiben stillstehen. Die Personen, die nicht an einem Zug beteiligt sind, bleiben in ihrer Position. Der Angriff gilt direkt nach der Ausführung als abgeschlossen und der nächste Ninja darf direkt starten. Wird eine Handoberfläche getroffen, so muss diese als Faust auf den Rücken geführt werden. Sind beide Hände getroffen, scheidet die Person aus. Gespielt wird, bis ein einziger Kämpfer übrigbleibt.

Vor Spielbeginn sollten Uhren, Armbänder und Ringe abgelegt werden, damit sich niemand verletzt.

Schneesturm

„Ein Schneesturm zieht auf und die Sicht ist weg. Die eigene Hand kann vor den Augen nicht mehr gesehen werden. Doch gemeinsam kann das Ziel noch erreicht werden!“

Die Gruppe hat die Aufgabe eine bestimmte Strecke gemeinsam blind zu überwinden. Die anleitende Person sucht eine Strecke aus und stellt sie der Gruppe vor. Nun haben diese beliebig viel Zeit, sich eine Taktik zu überlegen, wie sie die Strecke zusammen und blind zurücklegen und das angegebene Ziel finden. Wenn die Gruppe sich vorbereitet fühlt, versammeln sie sich am Startpunkt und machen ihre Augen zu oder binden diese mit einem Schal oder Ähnlichem ab. Die Aufgabe beginnt - geht die Taktik auf?

Mein Freund der Baum

Es finden sich immer zwei Teilnehmer in einem Team zusammen. Eine Person schließt die Augen oder bindet diese mit einem Schal o.ä. zu. Die andere Person führt diese nun zu einem beliebigen Baum und passt dabei auf, dass nirgendwo gegen gelaufen wird. Der Baum soll nun mit Hilfe von Tasten und Fühlen identifiziert werden, sodass nach dem Zurückführen an den Startpunkt der Baum wiedergefunden wird. Die Rollen werden im Anschluss getauscht. 

Menschliche Kamera

Auf Tour sein, bedeutet auch meistens in einer neuen Region unterwegs zu sein und diese sollte einfach einmal bewusst wahrgenommen werden.

Die Gruppe findet sich in Zweierpärchen zusammen. Eine Person führt dabei die andere, die ihre Augen geschlossen hat zu schönen Orten und Dingen ihrer Wahl. Dabei sollte auch der Kopf und damit die Blickrichtung der blinden Person bedacht und entsprechend gelenkt werden. Ist die blinde Person in eine gewünschte Position gebracht worden, darf diese die Augen für zwei Sekunden öffnen und schließt diese aber direkt wieder. Anschließend wird zu einem neuen Ort gegangen und weitere Fotos aufgenommen. Nach etwa fünf Fotos können die Rollen getauscht werden.

„Wie war der Tag?“

Aus Naturmaterialien soll in einem Kunstwerk, die eigene Wahrnehmung des Tages dargestellt werden. Dabei kann alleine oder in kleinen Gruppen gearbeitet werden und der Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt werden. Für die Bau-, Bastel- und Suchzeit sollte mindestens eine halbe Stunde eingeplant sein. Nach Fertigstellung der Kunstwerke, treffen sich alle und starten einen Rundgang.